Geschichte

Geschichte des SC-Todtnauberg 1906 e.V.

Das Schneeschuhlaufen wurde in verschiedenen, vor allem in
nördlichen Ländern seit Jahrhunderten betrieben. In Deutschland
tauchten die ersten Schneeschuhe im Laufe des 19.
Jahrhunderts auf. Doktor Tholus, Arzt in Todtnau, gilt als der
Pionier des Schneeschuhlaufens im Schwarzwald. Er ließ sich
die ersten Schneeschuhe 1888 aus Norwegen kommen. Damit
kam die Lawine der Begeisterung am Schneeschuhlaufen ins
Rollen. Bald wurde der ganze Schwarzwald von Schneeschuhen
erobert.

 

  So ist es nicht verwunderlich, daß sich 1906, wie es in
  der Chronik des Vereins geschrieben steht, einige
  Sportbegeisterte
Männer im Gasthaus "Sternen"
  zusammenfanden, um durch die 
Gründung eines
  Vereins dem so mächtig aufstrebenden
Skisport im
  Schwarzwald noch mehr Eingang zu verschaffen.
  Sie
gründeten die "Sektion Todtnauberg" des Skiclub
  Schwarzwald,
den heutigen SkiClub Todtnauberg 1906 e.V.
Damit wurde ein damals lang gehegter Wunsch der hiesigen, sportliebenden Jugens in die Tat umgesetzt.

 

1906-1907

Am 2. Dezember 1906 war die historische Stunde, als sich im "Sternen" eine Gruppe Schneeschuhbegeisterter zusammensetzte und unter Vorsitz von Hauptlehrer Boob beschloß, die Sektion Todtnauberg ins Leben zu rufen. Was dann in der Gründungsversammlung am 8.12.1906 per Satzung festgelegt wurde. Der eigentliche Ideengeber und Verfechter zur Vereinsgründung war Max Leipheimer, der in der Gründungsversammlung zum 1. Vorsitzdenden gewählt wurde.Aufgabe des gegründeten Vereins soll laut wörtlicher Wiedergabe des Gründungsprotokolls sein:

1.) Markierung von Wegen
2.) Anlegung eines Übungsplatzes
3.) Errichtung von Auskunftstellen
4.) Anleitung zum Schneeschuhlaufen
5.) Bericht über die Schneeverhältnisse
6.) Heranbildung der Jugend zu tüchtigen Läufern
7.) Veranstaltung von Wettläufen und Ausflügen
8.) Gemütliche Zusammenkünfte

 

1907-1909

Es entwickelte sich eine rege Vereinstätigkeit, die um so bewundernswerter ist, wenn man weiß, daß in der damaligen Zeit nicht alle Menschen am Schneeschuhlaufen interessiert waren.
Der Aufschwung ist darin zu sehen, daß bereits ein Jahr nach der Gründung der Verein
33 Mitglieder hatte.
Am 27.1.1907 fand
das erste Schneeschuhrennen mit 12 Teilnehmern statt, dem weitere Wettläufe in regelmäßigen Abständen folgten.
Zu
Skirennen in die nähere Umgebung wurden damals schon Abordnungen, die in Versammlungen bestimmt wurden, geschickt.
In der Sitzung am 13.2.1907 wurde ein Vereinsdiener
bestimmt. Dieses Amt hatte Paul Brender inne. Seine Aufgabe war es in erster Linie, den Mitgliedsbeitrag, der Damals Mk 2,- betrug, zu kassieren. Der Vereinsdiener wurde dadurch belohnt, daß er vom Betrag befreit wurde.


Gruppenbild der Generalversammlung 1908 im Sternen

 

1910-1914 

Die Jahre 1909 bis 1911 brachten keine besonderen Vorkommnisse und die nächste Generalversammlung des neuen Vereins fand erst nach zwei Jahren, am 18.11.1911 statt. Wiederum 2 Jahre später wurde Hauptlehrer Schultes neuer Vorsitzender.
Das Protokoll dieser Versammlung berichtet, daß
Max Leipheimer zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde.
In den
damaligen Generalversammlungen fanden grundsätzlich Abstimmungen über Neuaufnahmen von Mitgliedern statt. Ebenso wurde über den Ausschluß von Mitgliedern befunden, die mit dem Mitgliedsbeitrag säumig waren.
Eine interessante
Bemerkung im Protokollbuch, anläßlich des Volksskilaufs am 18.1.1914 findet besondere Beachtung:

Mit der Schlußversammlung am 3.5.1914 im "Engel" ruhte zunächst die Vereinstätigkeit, während des ersten Weltkrieges, für die Dauer von fünf Jahren.

 

1919-1922

Am 9.3.1919 nahm der Verein mit der Generalversammlung im "Sternen" seine Arbeit wieder auf. In dieser Versammlung wurde der 4 im Krieg gefallenen Mitglieder, Unterlehrer Helmlinger, Benedikt Dietsche, August Braitsch, Mathias Schubnell, gedacht. Bedingt durch Kriegsauswirkungen berichtet das Protokollbuch der damaligen Generalversammlung von einem miserablen Kassenstand, der durch freiwillige Spenden und Theateraufführungen aufgebessert werden sollte. Der bisherige Mitgliedsbeitrag von Mk 6,- wurde auf Mk,- 12 erhöht, bedingt durch die inflationäre Zeitentwicklung. 

Aus Gesundheitsgründen dankte der 1. Vorsitzende Schultes in der Generalversammlung vom 22.11.1921 ab und als sein Nachfolger wurde Paul Brender gewählt. Auf Antrag des Mitgliedes, Karl Wissler, wurde in dieser Versammlung der abgedankte 1. Vorsitzende Schultes einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt. 

Mit einem Zuschuß von Mk 1000,- griff die Gemeinde dem Verein unter die Arme für die Anschaffung von Kinderskiern.

In den folgenden Jahren war der Verein sehr aktiv im Austragen von Skiwettkämpfen, unter anderem wurde durchgeführt:

Dauerlauf, bei der Todtnauer Hütte
Volkslauf, rund ums Horn
D
auerlauf, für Mitglieder des Skiclub Schwarzwald
Hindernislauf, für Mitglieder des Skiclub Schwarzwald
Schülerlauf, in einzelnen Gruppen
Sprunglauf, für Mitglieder des Skiclub Schwarzwald .

 

1922-1924

  Das heute nich traditionelle Kinderskifest
  wird im Protokoll des
Jahres 1922
  als Kinderrennen schon erwähnt.
  Die Generalversammlung vom 20.12.1922
  brachte einen Wechsel in der Führungsspitze
  des Vereins.
  Zum 1. Vorsitzenden wurde Hauptlehrer Fuchs gewählt.
  Max Leipheimer wurde am 08.02.1923 die hohe Auszeichnung,
  "das Ehrenzeichen des Skiclub Schwarzwald" verliehen.
  Um diese Auszeichnung, so berichtet das Protokollbuch,
  bewarb sich auch des öfteren hartnäckig ein anderes aktives
  Vereinsmitglied, dessen Wunsch aber vorerst nicht erfüllt wurde.

 

1924-1926

Mittlerweile wuchs der Verein bis 1924 durch seine rege Tätigkeit
auf
eine Zahl von 138 Mitgliedern.
Beitrag des Jahres 1924/ 25, der Mk 5,- betrug,
war eine Sprunghügelumlage, für den
Feldbergsprunghügel, inbegriffen.
D
as Jahr 1925 brachte für den Verein Schneesorgen.
So ist im
Protokollbuch zu lesen, "da dieses Jahr der Winter mit deinem
Schnee arg zurückhielt, und man als besondere Seltenheit hier oben
noch Ende Januar blühende Löwenzähne auf den Wiesen sehen konnte,
war die Aussicht auf Skirennen in
nächster Zeit eine sehr geringe".
Im Winter 1929 fand ein großes überregionales Rennen, das sogenannte
Gaurennen statt, wovon der nachfolgende
Zeitungsausschitt berichtet.

 

1926-1928

Es war  damals schon üblich, daß Vereine tieferliegender Ortschaften ihre Rennen, unter Mithilfe der Sektion Todtnauberg in Todtnauberg, durchführten. So wird am 31.1.1926 von einem Rennen des Skiclub Rheinfelden berichtet.
Die Generalversammlung vom 5.12.1927 brachte keine personellen Veränderungen. Doch scheint es erwähnenswert zu sein, daß der 1. Vorsitzende, Hauptlehrer Fuchs, für das Zuspätkommen bei Versammlungen eine Geldstrafe pro Viertelstunde in Höhe von 25 Pfennig einführte.

 

1928-1930

Josef Brender wurde in der Generalversammlung vom 4.11.1928 zum 1. Vorsitzenden gewählt. Unter seinem Regiment wurde unter anderem am 20.1.1929 ein Abfahrtslauf am Feldbergturm nach Todtnauberg durchgeführt. Als erster Sieger traf ein:
Nach 24 Minuten, Siegmund Schweizer,
2. Josef Fischer,
3.
Wilhelm Schubnell,
4. Albert Schweizer,
5. Siegfried Schweizer.

Jungmannklasse:
1. Sieger: Otto Fritz,
2. Harzer,
3. Rudolf Schubnell,
4. Bernhard
Kotz,
5. Pius Schweizer,
6. Ludwig Brender.

Nachmittags war gemütliches Beisammensein und Preisverteilung im Gasthaus "Sternen".

Von der Fuchsjagd berichtet das Protokoll:
Am Sonntag, dem 10. März 1929 veranstaltete die hiesige Ortsgruppe unter seinen Mitgliedern eine Fuchsjagd. Der Fuchs wurde ausgelost und traf das Mitglied Josef Fischer. Als Gelände wurde das herrliche Schneefeld zwischen Radschert, Langmoos und Stübenwasen bestimmt. Eine halbe Stunde Vorsprung wurde dem Fuchs gewährt und zur Bedingung gemacht, daß er innerhalb 2 weiterer Stunden zur Strecke gebracht sein muß, wenn er die Wette nicht gewinnen soll. Lustig wurde die Verfolgung aufgenommen. Nach kaum einer Stunde fröhlicher Sicherheit wurde der listige Fuchs seiner Freiheit beraubt und ohne Kopfbedeckung von Sigmund Schweitzer heimgebracht. Die zu dieser Jagd gestifteten Preise wurden hierauf im "Sternen" in fröhlicher Geselligkeit verjubelt.

 

1930-1934

1930 führte der Verein zwei Skikurse für Gäste durch, die im Sporthaus Kost & Co., Basel, im Frankfurter Generalanzeiger und der Badischen Presse publiziert wurden.
Ein Wochenkurs
kostete Mk 6,-. Zum Skilehrerkurs am Feldberg wurde in diesem Winter Josef Fischer geschickt.
Sein 25- jähriges Stiftungsfest feierte der Verein am 19.4.1931 im Gasthaus "Sternen". Unter den anwesenden Gratulanten waren die Ortsgruppen: Todtnau, Schönau, Zell, Rheinfelden und Grenzach. Der Jubilar wurde von den Ortsgruppen mit Geschenken bedacht.
Eine am 26.12.1931 für das Gasthaus "Engel" angesetzte Versammlung mußte wegen starkem Fremdenverkehr, so berichtet das Protokollbuch, in das Nebenzimmer im Gasthaus "Sternen" verlegt werden.
1932 wurden die Beiträge des
Vereines neu festgesetzt. Für aktive Mitglieder Mk 2,50, für Arbeitslose Mk 1,80 und für passive Mitglieder Mk 1,50.

 

1934-1949

In der Generalversammlung vom 9.4.1934 wurde Hermann Schneider zum 1. Vorsitzenden bestimmt.
Die nun folgenden Jahre waren auch im Clubleben geprägt durch das Politische Zeitgeschehen.
In den Generalversammlungen mußten jeweils Schreiben des Reichsbundes für Leibeserziehung verlesen werden.
Mit Beginn des Krieges kam zum 2. Mal die Tätigkeiten des Vereins zum Erliegen.
Das letzte Jugendrennen fan am 16.3.1941 am Buck statt. Zu diesem Rennen stifteten Gönner des Vereins, Fabrikant Swertz Mk 50,-, Fabrikant Aengeneyndt Mk 200,-, Skifabrikant Kaiser 8 Paar Skier. Auch die hiesigen Geschäftsleute zeigten sich nicht kleinlich.

 

1949-1950

1949 am 8. Januar lebte der Verein in der Gründungsversammlung (Wiedergründung) als "Skivereinigung Todtnauberg" mit 50 Mitgliedern wieder auf.
Die Versammlung
wurde geleitet von Hermann Dietsche und Hans Brender.
Bürgermeister Schubnell hob in der Versammlung hervor, daß neben dem Sinn und Zweck des Vereins, den skibegeisterten Menschen Gelegenheit zur Teilnahme an Skiwettläufen zu geben, auch die Bedeutung der Skivereinigung für den Fremdenverkehr nicht aus dem Auge gelassen werden sollte.
Als 1. Vorstand des wiedergegründeten Vereins wurde Alfred Boch gewählt.
Am 20.2.1949 konnte Alfred Boch in einer Versammlung bekannt geben, daß die französische Militärregierung die Genehmigung für das Bestehen der Skivereinigung Todtnauberg erteilt hatte. Dies wurde mit der Musikkapelle im "Engel" gefeiert.
In diesem Winter wurde das traditionelle Kinderskifest und übrige Skirennen, wie der "Riesentorlauf am Horn" wieder eingeführt. Eine Fotokopie der Siegerliste der Vereinsmeisterschaft 1949 der Skivereinigung Todtnauberg zeigt Namen, wie sie von nun an auf vorderen Plätzen bei Skirennen der näheren und weiteren Umgebung immer wieder zu finden waren.

 

1950-1951

Nach dem sich die Wellen des Krieges etwas gelegt hatten, konnte in der Generalversammlung am 27.11.1949 der Name des Vereins Skivereinigung Todtnauberg in "Skiclub Todtnauberg" umbenannt werden.
Dem Wunsch des Clubs 1950, zum Bau einer Sprungschanze im Wald neben der Kapelle zu der Bevorstehenden nordischen Bezirksmeisterschaft, lehnte der Gemeinderat ab.
Schneemangel herrschte, als die Bevölkerung mit Schaufeln, Schlitten am Ratschreiber- Rain herzurichten half, denn man wollte unter allen Umständen die nordische Bezirksmeisterschaft in Todtnauberg durchführen.
Und so stand die Schanze fix und fertig mit ihrem weißen Kleid inmitten der grünen Wiesen.
Mit einer Teilnehmerzahl von 45 Läufern nahm die Meisterschaft am 14./ 15.1.1950 einen großartigen Verlauf.

  In einer außergewöhnlichen Generalversammlung am 5.1.1950 im
  Gasthaus "Sternen" wurde Otto Wolf zum 1. Vorsitzenden gewählt.
  Die kommenden Jahre waren geprägt durch die umsichtige Hand des
  neuen Vorsitzenden. Otto Wolf verstand es besonders, die Jugend für
  den Rennsport zu begeistern.
Unter seiner Geige wurde die Todtnauberger Rennmannschaft mit einheitlichen, orangefarbigen Anoraks ausgestattet.
Jedes Wochenende sorgte der Vorsitzende dafür, dass seine Rennmannschaft irgendwo im Schwarzwald am Start war. Oft fuhr sie selbst mit seinen durch Holzvergasung angetriebenen Fahrzeugen zu den Wettkämpfen.
Bald waren die Todtnauberger Rennläufer bei den anderen Rennteilnehmern gefürchtet, weil sie immer die vorderen Plätze belegten. Immer wieder und allerorts wo der aufstrebende Skiclub auftrat wurde der Club in Verbindung mit dem Namen Otto Wolf genannt.

 

1951-1957

1951 führte der Skiclub mit großem Erfolg die Landesversehrtenmeisterschaften durch.

Am 28.9.1952 wurde in der Generalverammlung beschlossen, dass eine Feierstunde zu Ehren langjähriger Mitglieder stattfinden soll.
Eine solche fand dann am 23.11.1952 im Dreikönigssaal statt, wo zahlreiche, verdiente Mitglieder geehrt wurden.
Bei diesem Treffen, zu dem alle Mitglieder des Vereins geladen wurden, wurden Erinnerungen über verflossene Zeiten in der Geschichte des Skiclubs ausgetauscht. Wer hätte dies auch besser können, als die Pioniere des Verein, namlich die Gründungsmitglieder, die an diesem Abend, soweit sie noch lebten, fast vollzählig anwesend waren.

In den folgenden Wintern wurde das Renngeschehen des Clubs immer stärker forsiert, was natürlich für den Verein und dessen Rennläufer auch große Strapazen mit sich brachte.
Hier alle Rennläufer wiederzugeben, würde zu viel Raum in anspruch nehmen.

Um die Kasse für die erforderlichen Ausgaben des Vereins zu füllen, führte der Skiclub in den Sommermonaten kulturelle Veranstaltungen, wie z.B. Heimatabende und Gartenfeste durch.
Im Frühjahr 1955 faßte der Verein den Entschluss, einen Sportplatz zu bauen. Die Gemeinde stellte kostenlos Gelände beim Ebnehof zur Verfügung. Der Platz wurde größtenteils durch Eigenmittel des Vereins und in Eigenarbeit der Rennläufer fertiggestellt.

 

1957-1958

Zum 50-jährigen Jubiläum des Vereins waren zahlreiche auswärtige Vereine, wie Muggenbrunn, Todtnau, Schönau, Wieden, Bernau, Waldshut, als Gratulanten erschienen. Am 31.1.1957 feierte der Verein mit der gesamten Gemeinde im Dreikönigssaal dieses Fest.

 

1958-1963

Als besonderes Ereignis wurde am 22.3.1958 zum ersten Mal der Nachttorlauf durch die Initiative des 1. Vorsitzenden Otto Wolf durchgeführt. Dieser Lauf wurde über viele Jahre Tradition und zog sich durch die herrliche Illumination viele Läufer und Schaulustige an.

 

1963-1970

Die Übernahme der Durchführung des ersten Kreisjugenskitages war in der Wintersaison 1963.
Dies bedeutete für die Verantwortlichen eine harte Probe, denn es waren ca. 250 Kinder und zur Durchführung standen die Disziplinen Riesenslalom, Langlauf und Sprunglauf an.

In den nachfolgenden Jahren waren die Rennerfolge unserer Aktiven nicht mehr minder beachtenswert. Um so mehr, wenn man weiß, dass die Anstrengungen der anderen Vereine, so wie die Anforderungen an die Rennläufer, aber auch an das zur Verfügung stehende Material, immer größer wurde.
Um erfolgreich am Renngeschehen teilnehmen zu können, mußten immer größere Anstrengungen unternommen werden. Das begann damit, dass schon frühzeitig mit einem kontinuirlichen Training, bereits in den Schuljahren begonnen wurde.
Dafür war der Jugendwart, neben dem Sportwart verantwortlich. Aber auch kostenaufwendige Trainingslehrgänge wurden in das Programm aufgenommen.

 

1970-1972

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 21.6.1970 wurde die neue Satzung für den Skiclub Todtnauberg verabschiedet und am 4.8.1970 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Schönau eingetragen.
Die offizielle Bezeichnung des Vereins lautet ab jetzt: "Skiclub Todtnauberg 1906 e.V.".

Zum 1.Vorsitzenden wurde in der Mitgliederversammlung am 6.12.1970 Theo Alzenberger gewählt.
Im Winter 1971 richtete der Skiclub Todtnauberg die alpinen Schwarzwald- Schülermeisterschaften aus. Bei leidlichen Schneeverhältnissen waren 150 Jungen und Mädchen am Start.

 

1972-1975

Am 12. und 13.2.1972 wurde vom Skiclub Todtnauberg mit großem Erfolg
die alpinen Schwarzwald- Jugendmeisterschaften durchgeführt.
Obwohl die Schneeverhältnisse nicht überragend waren, sorgten die Verantwortlichen dafür, dass es ein meisterschaftsgerechtes Rennen wurde.

Das größte Rennen in der Geschichte des Vereins war wohl bis dato die Durchführung der alpinen Schwarzwald- Meisterschaften der Senioren vom1. bis 4. Februar 1973. Der Riesentorlauf und Torlauf wurde iim Stübenwasengebiet ausgetragen. Zum Abfahrtslauf musste man auf die Strecke Ahornbühl auswiechen.
Dem Verein wurde für hervorragende Organisation und vorbildliche Abwicklung von den Rennläufern und den Delegierten des Verbandes hohes Lob gezollt.

 

1975-1981

Unter der Leitung Kurt Lailes, der seit 1975 1. Vorstand des Vereins war, wurde 1978 der
1. Volkswandertag vom Skiclub durchgeführt. Mit gleich 500 Teilnehmern fand dieser Volkswandertag ein solches Echo, dass er als fester Bestandteil in den Terminkalender der jährlichen Veranstaltungen übernommen wurde. Als ideale Verpflegungsstation dieser Volkswanderung, aber auch für andere gesellige Vereinszwecke wie Grillfeste und Helferabende wurde vom Skiclub die Hämmerle- Hütte angepachtet.